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wir setzen Sie auf das richtige Rad

Die richtige Sitzposition finden


Dies mit der gesammelten Erfahrung aus drei Generationen im Fahrrad-Fachhandel. Trotzdem lernt man nie aus. Einmal, weil Kundenwünsche und Kundenprobleme immer wieder neue Anforderungen an uns stellen, die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad zu finden. Auf der anderen Seite, weil wir bei der Suche nach ständiger Verbesserung unserer Beratungsleistung an Lichtblicke wie das Unternehmen KOM*SPORT[1] geraten.

Das Kompetenzzentrum Sport leitet Diplom-Sportwissenschaftler Sebastian Klaus. Seine Leistungen in den Bereichen Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung, der Bewegungsanalyse und der Einlagenversorgung richtet sich an Spitzensportler und Hobbyisten aus den Bereichen Radsport, Fußball, Triathlon, Leichtathletik, Hockey und vielen anderen Sportarten.

Im Fahrradbereich vertrauen viele Profiteams, unzählige Fahrer aus Continental-Teams, Rad-Amateure und Hobbyradler auf die Arbeit von KOM*SPORT und machen Sebastian Klaus und sein Team zu international gefragten Experten.

Schulung durch KOM*SPORT

Gründe mehr als genug, um uns – mit der kompletten Werkstatt- und Verkaufsmannschaft – von Sebastian Klaus zum Thema „Ermittlung einer für den Kunden individuell optimalen Fahrrad-Sitzposition“ schulen zu lassen.

Wir wundern uns oft über Radfahrer auf nicht passenden Fahrrädern, deren Rahmenhöhe aber angeblich anhand von Rahmenhöhentabellen, Schrittlängen-Faktoren oder gar den Konfigurationsseiten von Internet-Fahrradanbietern ausgerechnet wurden. Wie kann das sein?

„Die Schrittlänge eignet sich nicht, um die richtige Rahmenhöhe zu bestimmen – ist aber leider immer noch der Goldstandard für die Auswahl der Rahmenhöhe“, so Klaus.

Die meisten der dokumentierten Rahmenhöhen-Errechnungsmodelle beziehen sich ausschließlich auf Rennräder und wurden vor Jahrzehnten von Rennteams für Rennfahrer entwickelt. An Trekking-, City-, Mountain-Bikes hat da noch niemand gedacht. Rennräder weisen aber eine ganz andere Rahmengeometrie auf als die 96 % der in Deutschland gefahrenen Fahrräder der eben genannten Warengruppen und Radsportler andere körperlichen Voraussetzungen.

„Historisch betrachtet stammen diese Faktoren zur Größenbestimmung noch aus einer Zeit, als es bei Rennrädern Stahlrahmen in Zentimeter-Abstufungen gab, diese also in 10 bis 12 verschiedenen Rahmenhöhen angeboten wurden.“

Diese Rahmenhöhen wurden zudem je nach Hersteller und Produktionsland auch anders gemessen: Mitte Tretlager bis Mitte Oberrohr, Mitte Tretlager bis Ende Sattelrohr, Mitte Tretlager bis Mitte Klemmschraube Sattelstütze, Mitte Tretlager bis Oberkante des virtuellen, waagerechten Oberrohrs (bei Rahmen mit abfallendem Oberrohr), um die wichtigsten – sich aber gegenseitig ausschließenden – Messmethoden zu nennen.

Sollte man es also wirklich schaffen – und das ist fraglich – sich die Schritthöhe mit der Telefonbuch- oder Wasserwaagen-Methode genau zu messen, müßte man schon den genauen Kontext der gewählten Rahmenhöhen-Messmethode (z. B. Schritthöhe x 0,665 = richtige Rahmenhöhe) kennen. Welche Rahmenhöhe ist denn jetzt hier gemeint, wie wurde sie gemessen und stimmt sie mit der Rahmenhöhen-Angabe des Rahmenherstellers überein?

Heute gibt es aber meist nur vier Größen (S, M, L, XL) die zur Auswahl stehen mit Abständen von jeweils fünf Zentimetern. Ein weiterer Quell grober Mißverständnisse ist die verbreitete Annahme, die Fahrradgröße sei gleich der Rahmenhöhe. Wie lang und hoch ein Rahmen ist – also sein “Reach” und sein “Stack” – wird von der Angabe der Rahmenhöhe aber gar nicht abgedeckt.

Ausgerechnet die Sitzhöhe – also der Abstand Tretlagermitte zu Oberkante Sattel – ist das Maß am Rad, welches sich über die Veränderung der Sattelstütze beliebig, fast über 25 cm, einstellen lassen würde. Gerade die Oberkörperposition lässt sich nur bedingt anpassen, da Reach und Stack nun mal fix sind. Die Rahmengrößen-Formel, so fragwürdig sie vor dem Hintergrund jetzt schon hier scheint, bildet also die Sitzposition, die Oberkörper- und Armlänge überhaupt nicht ab!

Kurz: Mit den Tabellen, Formeln und Messmethoden kommt man ganz offensichtlich nicht weiter.

Was ist der Weg aus diesem Dilemma: Auge, Auge, Auge! Wie stehen die Cleats am Radschuh zum Großzehengrundgelenk? Wie steht die Hüfte und wie bewegt sie sich auf dem Sattel? Wie steht das Knie zu Hüfte und Fuß? Was machen die Schulterköpfe, der Nacken, die Wirbelsäule? Haben die Kurbellängen Einfluss auf die Sitzposition? Worauf müssen wir bei der Beobachtung der Kundenprobefahrt achten?

Und das „Auge“ haben wir uns von KOM*SPORT mal ordentlich schulen und wieder richtig kalibrieren lassen. Mit „Meilenstein“, kommentierten das unsere Mitglieder im Team.

Weitere Informationen


[1] Die Daten aus den KOM*SPORT Bewegungsanalysen und Sitzpositionsvermessungen übertragen wir gerne auf Ihr Rad! Unsere klare Empfehlung für Radsportler: KOM*SPORT, Kompetenzzentrum Sport, Bonner Straße 311-313, 50968 Köln , (02 21) 46 75 35 31, info@komsport.de